Absage 40. ordentlichen Generalversammlung

 

 

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) sowie der damit einhergehenden am Freitag, 13. März 2020, bekannt gegebenen restriktiven Massnahmen des Bundesrates sehen wir uns gezwungen, die diesjährige Generalversammlung vom Montag, 30. März 2020, im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern definitiv abzusagen. Damit dennoch das vergangene Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen werden kann und der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr 2020 handlungsfähig bleibt, wird der Gesamt-Vorstand eine ausserordentliche Sitzung analog der Traktanden der Generalversammlung abhalten. Dabei werden für sämtliche relevanten Geschäfte entsprechende provisorische Beschlüsse gefasst. Im Anschluss werden die stimmberechtigten Mitglieder schriftlich darüber informiert. Danach besteht für die stimmberechtigten Mitglieder die Möglichkeit, innerhalb einer gesetzten Frist zu den Beschlüssen schriftliche Rückmeldungen an den Vorstand zu geben.

 

Wir danken Ihnen für das Verständnis und freuen uns, Sie anlässlich der nächsten Generalversammlung am Montag, 22. März 2021, wieder persönlich begrüssen zu dürfen.

 

Gleichzeitig wünschen wir Ihnen in der momentanen äusserst herausfordernden Zeit alles Gute.

 

Im Namen des gesamten Vorstands der ASTAG Sektion Zentralschweiz

 

Christian Kempter-Imbach

Präsident

 

 

 

Dem Jubiläum entgegen!

 

Geschätzte Mitglieder

 

In weniger als einem Monat ist der Kalender 2019 an seinem Ende angelangt. Das Jahr neigt sich im inzwischen letzten Monat rasant zur Neige – es bleiben nur noch wenige Tage und dann ist das Geschäftsjahr 2019 beendet. Sicherlich die richtige Zeit, um noch so einiges zu erledigen – aber auch Zeit, um kurz zurückzublicken und vor allem nach vorne zu schauen. In vielen Bereichen wird 2019 als ordentliches, ja sogar gutes Jahr in die Geschäftsbücher eingehen. Auch wenn die wirtschaftlichen Prognosen kein allzu rosiges Bild für das Jahr 2020 malen, tun wir gut daran, uns dem gut vorbereitet zu stellen und gleichzeitig auch auf die erfreulichen Dinge zu blicken, die uns erwarten.

 

Das Jahr 2020 wird für unsere Sektion ein ganz besonderes Jahr werden. Es ist das Jahr, in dem wir unser 40-jähriges Bestehen feiern dürfen. Nur ein Jahr nach der Gründung des gesamtschweizerischen Verbandes wurde die Sektion Zentralschweiz gegründet. Diesen Umstand wollen wir alle zusammen im Rahmen der Jubiläums-Generalversammlung vom Montag 30. März 2020, feiern! Im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern haben wir ideale Voraussetzungen, um diesen speziellen Tag zusammen zu begehen. Als besondere Attraktivität wird es allen Teilnehmenden möglich sein, die Sonderausstellung „Logistik erleben“ in einem Pre-Opening – also vor der offiziellen Eröffnung – besuchen zu dürfen. Geführt von Mitarbeitenden des Verkehrshauses werden wir neben der Ausstellung auch die Möglichkeit haben, da und dort hinter die Kulissen einer solchen Veranstaltung zu schauen. Diese Generalversammlung soll auch der Startschuss sein, dass auch die Mitglieder unseres Sektionsgebiets aus dem Bereich Personentransport und somit aus Car Tourisme Suisse sowie TaxiSuisse an der Versammlung teilnehmen können. Ein Modell, das wir zukünftig so handhaben wollen, um den Schulterschluss zwischen Güter- und Personentransport noch aktiver mitzugestalten.

 

Zusammen mit meinen engagierten Vorstandsmitgliedern freue ich mich als Präsident, möglichst viele unserer Sektionsmitglieder zu diesem Anlass begrüssen zu dürfen. Denn unser Engagement gilt Ihnen allen und die Teilnahme an der Versammlung und dem Jubiläum drückt den Zusammenhalt in der Branche aus – erst recht, wenn die Aussichten für die kommende Wirtschaftslage etwas getrübt sind und zudem gesetzliche Massnahmen auf Bundes- oder Kantonsebene, die uns in unserer unternehmerischen Freiheit weiter einschränken, anstehen. Umso mehr müssen wir unsere Kräfte bündeln und uns für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzen. Es gibt mehr als genug davon und viele müssen sehr aktiv bearbeitet werden, damit sie nicht auf Abwege geraten. Genau diesen Zusammenhalt wollen wir anlässlich des Jubiläums feiern und gleichzeitig den eingeschlagenen Weg weitergehen. Als Sektion wollen wir auch in den kommenden Jahren ein starker und verlässlicher Partner gegenüber unseren Anspruchsgruppen und innerhalb des nationalen Verbands sein.

 

Liebe Mitglieder, ich danke Ihnen an dieser Stelle für Ihre Treue zu unserem Verband und wünsche Ihnen einen erfolgreichen Abschluss des zu Ende gehenden Jahres. Darüber hinaus sollen auch gemütliche und erholsame Tage zum Jahreswechsel drinliegen. Für das Jubiläumsjahr 2020 wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen.

 

Christian Kempter-Imbach 

 

 

Löhne 2020 - Verhandlungen mit Les Routiers Suisses

 

Am 28. Oktober 2019 trafen sich die Mitglieder der Paritätischen Kommission zur Verhandlungssitzung über die Lohnrunde für das Jahr 2020. Teilnehmer seitens Les Routiers Suisses waren. Marcel Ammann (Sektion Obwalden), Ignaz Henggeler (Sektion Nidwalden) sowie Markus Schönbächler und Franz Trüssel (Sektion Luzern-Zug). Auf der Seite der ASTAG Sektion Zentralschweiz nahmen Präsident Christian Kempter-Imbach (Vorsitz), Vizepräsident Geri Büchler sowie Vorstandsmitglied Mario Stuber teil.

 

Die Les Routiers Suisses hatten im Vorfeld ihre entsprechenden Anliegen rechtzeitig schriftlich eingereicht. Demnach forderten sie eine generelle Lohnerhöhung von CHF 200.00. Im Rahmen der Sitzung begründeten die Vertreter der Les Routiers Suisses die entsprechende Forderung, worauf die eigentliche Verhandlungsdiskussion aufgenommen wurde. Nach einer sehr angeregten, sachlichen und insbesondere sehr partnerschaftlichen Diskussion haben sich die Parteien auf folgendes Resultat geeinigt:

 

Die im Lohnregulativ (als integrierender Bestandteil der Ergänzenden Bestimmungen zur Landesvereinbarung) festgehaltenen Mindestlöhne der Kategorien C1/D1/C1E/ D1E, C/D sowie CE/DE werden per 1. Januar 2020 generell um CHF 100.00 erhöht. Gleichzeitig werden alle betreffenden Löhne auf mindestens CHF 4‘000.00 angehoben.

 

Der Gesamtvorstand der ASTAG Sektion Zentralschweiz hat das Verhandlungsresultat anlässlich der ordentlichen Vorstandssitzung vom 12. November 2019 gutgeheissen und somit für alle ASTAG-Mitglieder der Sektion für allgemeinverbindlich erklärt.

  

Christian Kempter-Imbach

      

Verhandlungen Winterdienst

 

Die Sektion Zentralschweiz hat für die Mitglieder mit der zuständigen Dienststelle des Kantons Luzern Verhandlungen über die Tarifierung für die Winterdienstarbeiten geführt und ein nachhaltiges Resultat erzielt.

 

Die ASTAG Sektion Zentralschweiz, vertreten durch den Präsidenten Christian Kempter-Imbach sowie Vorstandsmitglied und Vertreter der Fachgruppe Nahverkehr, Hansruedi Flück, hat im ersten Halbjahr 2019 mit der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif), der Abteilung zentras und dem Strasseninspektorat des Kantons Luzern, die Verhandlungen für die Winterdienst-Tarife geführt. Die Dienststelle mit Sitz in Emmenbrücke ist für die Vergabe der Arbeiten im Bereich Nationalstrassen im gesamten Sektionsgebiet zuständig.

 

Neben der generellen inhaltlichen Überarbeitung der Berechnungsgrundlagen sowie den effektiven Preisverhandlungen (Anpassungen der Ansätze pro Dienstleistung um +2.01%) stand die Verknüpfung von Tarifpositionen mit einem Teuerungsindex im Zentrum der Gespräche. Nach mehreren konstruktiven und zielführenden Verhandlungen mit dem Dienststellenleiter sowie den verantwortlichen Bereichsleitern Nationalstrassen und Kantonsstrassen konnte gemeinsam beschlossen werden, die Berechnungsgrundlagen dahingehend zu gestalten, dass die Verrechnungsansätze für sämtliche mit Personaleinsätzen in Verbindung stehende Dienstleistungen (namentlich Pfad- und Streufahrten) neu an den Strassentransport-Kostenindex der ASTAG gekoppelt sind. Die Basis 100 ist hier beim Index für das Jahr 2019 angesetzt. Diese Koppelung führt dazu, dass sich die Tarife im gleichen Mass (Prozentsatz) verändern wie der Kostenindex. Somit müssen diese Ansätze nicht jährlich neu verhandelt werden. Hingegen sind die Ansätze für alle weiteren Bereiche (Bereitstellung, Aufbewahrung etc.) pauschal fixiert und gelten für die gesamte Dauer der Vereinbarung zwischen dem Unternehmen und der Dienststelle.

 

Die neuen Berechnungsgrundlagen wurden nach der gemeinsamen Überarbeitung gegenseitig gutgeheissen und per 1. Juli 2019 in Kraft gesetzt. Dies bedeutet, dass die Mitglieder die höheren Tarife bereits im diesjährigen Einsatz der kommenden Saison 2019/2020 anwenden dürfen. Sämtliche Mitglieder, welche im Auftrag des zentras und/oder des Strasseninspektorats Winterdienst-Arbeiten ausführen, wurden durch das Sekretariat mit den wichtigsten Informationen sowie insbesondere den neu geltenden Berechnungsgrundlagen bedient. Es bleibt zu betonen, dass die zuständige Dienststelle unsere Anliegen sehr ernst genommen hat und uns als wichtigen Partner anerkennt. Die Gespräche fanden denn auch in sehr angenehmem und fairem Rahmen statt.

 

Christian Kempter-Imbach

 

 


Stellenmeldepflicht: Firmen erhalten

eine eigene Anlaufstelle

Ab dem 1. Juli sind Arbeitgeber verpflichtet, alle zu besetzenden

Stellen in Berufsarten, in denen die Arbeitslosenquote den

Schwellenwert von acht Prozent erreicht oder übersteigt, den

Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu melden. Dies,

weil der Bundesrat am 8. Dezember 2017 die Details zur Um-

setzung der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) verabschiedet

hat. Um die Firmen bei der operativen Umsetzung optimal zu

unterstützen, schafft die Dienstelle Wirtschaft und Arbeit (wira)

eine neue Anlaufstelle.
 
Die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira) richtet eine neue Anlauf-

stelle für Arbeitgebende ein. Grund ist, dass ab dem 1. Juli melde-

pflichtige Stellen dem RAV gemeldet werden müssen. Damit nimmt d

er Kanton Luzern, als kantonale Vollzugsstelle der Arbeitslosen-

versicherung (ALV), ab der Inkraftsetzung der Stellenmeldepflicht

(MEI) bei der operativen Umsetzung eine entscheidende Rolle wahr.

Gemäss aktuellen Schätzungen unterstehen rund drei von zehn

Neubesetzungen einer Meldepflicht. Das entspricht rund 24’000

Stellenmeldungen pro Jahr für den Kanton Luzern.
 
Die neue Abteilung «Arbeitsmarktservice» unterstützt Arbeitgeber,

Stellensuchende und die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren bei

der Umsetzung der Stellenmeldepflicht und dient als zentrale Anlauf-

stelle für Fragen rund um den Arbeitsmarkt.

Hinweis
Im April, Mai und Juni führt die wira Informationsveranstaltungen für Arbeitgebende, Berufsverbände und Stellenvermittelnde durch. Die Termine und Informationen zur Anmeldung finden Interessierte hier.